0
Milliarden Euro erreichte der Jahresüberschuss vor Steuern der 646 Volksbanken und Raiffeisenbanken, Sparda-Banken, PSD Banken und genossenschaftlichen Spezialinstitute in Deutschland. Das ist ein Wachstum um 10,1 Prozent. Der voraussichtliche Jahresüberschuss nach Steuern steigt auf 2,3 Milliarden Euro. Er legt damit gegenüber dem Vorjahr um 26,8 Prozent zu. Sowohl Zinsüberschuss als auch Provisionsüberschuss haben diese positive Ertragsentwicklung stark beeinflusst.
0
und
0
Milliarden Euro: Trotz des Ausbleibens einer spürbaren Belebung der Konjunktur und anhaltender Strukturprobleme in Deutschland setzen die Genossenschaftsbanken ihren Wachstumskurs im Kundengeschäft fort. So stiegen die Kredit- und die Einlagenbestände 2025 nahezu im Gleichschritt weiter an. Die Kredite wuchsen um 3,8 Prozent auf 827 Milliarden Euro. Die Kundeneinlagen legten um 3,7 Prozent auf 925 Milliarden Euro zu.
0
Milliarden Euro: Korrespondierend mit der positiven Entwicklung des Kundengeschäfts erhöhten die Volksbanken und Raiffeisenbanken 2025 ihre Erträge deutlich. Das Teilbetriebsergebnis der Genossenschaftsbanken – als Ergebnis des operativen Bereichs – stieg um 6,9 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Der Zinsüberschuss (21,5 Milliarden Euro) und der Provisionsüberschuss (6,7 Milliarden Euro) als wichtigste Ertragsquellen erreichten jeweils die höchsten Werte der vergangenen fünf Jahre. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen verzeichneten im Berichtszeitraum einen Anstieg um 2,9 Prozent auf 17,5 Milliarden Euro. Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio) verbesserte sich auf 62,1 Prozent (2024: 63,0 Prozent).
0
Genossenschaftsbanken: Der Konsolidierungsprozess unter den Instituten setzte sich gegenüber dem Vorjahr in ähnlichem Umfang fort. Die Zahl der selbstständigen Genossenschaftsbanken lag Ende 2025 bei 646 Instituten. Sie sank im Vergleich zum Vorjahr fusionsbedingt um 26 Institute (3,9 Prozent).
0
Prozent: Die Genossenschaftsbanken setzten den Trend aus 2024 fort und bauten ihr Personal 2025 weiter aus: Die Zahl der Beschäftigten stieg um 2,1 Prozent auf 139.750. Um altersbedingten Personalabgängen entgegenzuwirken und dem Fachkräftemangel vorzubeugen, investieren die Genossenschaftsbanken vermehrt in Personal. Besonders erfreulich: Mit 8,0 Prozent erreicht die Ausbildungsquote erneut einen Spitzenwert (vorläufiger Wert).
0
Milliarden Euro: Das Eigenkapital und die Rücklagen konnten 2025 abermals gestärkt werden. Die Genossenschaftsbanken steigerten ihr bilanzielles Eigenkapital 2025 um 2 Milliarden Euro auf 69 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 3,7 Prozent. Die Rücklagen legten um 3,3 Prozent auf 50 Milliarden Euro zu. Die Geschäftsguthaben (gezeichnetes Kapital) wuchsen um 4,8 Prozent auf 19 Milliarden Euro. Angesichts der anhaltenden konjunkturellen Unsicherheiten bleibt die stabile Eigenkapitalbasis ein wesentlicher Pfeiler der Widerstandsfähigkeit der Genossenschaftsbanken.
0
Millionen Mitglieder gehörten den Genossenschaftsbanken Ende 2025 an. Das sind 0,6 Prozent weniger als 2024. Der Trend der – vorrangig aufgrund der demografischen Entwicklung – weiterhin rückläufigen Mitgliederzahlen hat sich damit spürbar verlangsamt. Dazu trugen unter anderem die Stärkung des digitalen Zugangs zu einer Mitgliedschaft sowie die weiter gesteigerte Attraktivität der Beteiligung, etwa durch das Mehrwertprogramm MeinPlus, bei.