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Prozent betrug der Anstieg des preisbereinigten deutschen Bruttoinlandsprodukts 2025 gegenüber dem Vorjahr. Damit stabilisierte sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Vergleich zu den Rückgängen der Jahre 2023 (−0,9 Prozent) und 2024 (−0,5 Prozent) etwas. Eine durchgreifende Konjunkturbelebung blieb jedoch aus. Die Gemengelage aus hohen weltwirtschaftlichen Unsicherheiten – unter anderem verursacht durch die unberechenbare US-Handelspolitik – und anhaltenden inländischen Strukturproblemen dämpfte die Konjunktur.
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Prozent betrug die Inflationsrate in Deutschland im Jahresdurchschnitt 2025. Der Anstieg der Verbraucherpreise blieb somit gegenüber 2024 unverändert. Mit einer Zunahme um 3,5 Prozent waren die Dienstleistungspreise erneut der stärkste Treiber der Gesamtteuerung. Unter anderem für Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (8,7 Prozent), Wartungen und Reparaturen von Fahrzeugen (5,5 Prozent) sowie Gaststättendienstleistungen (4,0 Prozent) mussten Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar mehr Geld aufwenden.
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Prozent: Die privaten Konsumausgaben expandierten 2025 deutlich stärker als im Vorjahr (0,5 Prozent). Besonders für Gesundheit (3,8 Prozent) wurde mehr Geld ausgegeben. In anderen Konsumbereichen wie etwa bei Nahrungsmitteln (1,0 Prozent) sowie bei Gastronomie und Beherbergungsdienstleistungen (−0,2 Prozent) verlief die Entwicklung weniger dynamisch. Allgemein dämpften hohe Unsicherheiten über die Einkommens- und Arbeitsmarktentwicklung, schwächere Lohnsteigerungen, das Auslaufen der Inflationsausgleichsprämien sowie die höheren Sozialversicherungsbeitragssätze die Ausgabenbereitschaft.
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Prozent: Um diesen Wert verminderten sich die preisbereinigten Bauinvestitionen im Berichtsjahr. Die Baukonjunktur zeigte sich dabei weiterhin gespalten. Während die preisbereinigten Investitionsausgaben im Wohnungsbau trotz gesunkener Finanzierungskosten und gestiegener Realeinkommen der Privathaushalte nochmals zurückgingen, gelang dem Wirtschaftsbau mit dem Ausbau von Stromtrassen und Glasfasernetzen eine Trendwende. Die öffentlichen Bauinvestitionen legten erneut zu, befördert durch bereits länger geplante Infrastrukturmaßnahmen.
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Prozent: So hoch fiel 2025 der Jahresanstieg des MSCI World aus. Der Index legte damit trotz eines von geopolitischen und handelspolitischen Unsicherheiten geprägten Umfelds deutlich zu. Die Entwicklung spiegelt robuste Unternehmensgewinne in den Industrieländern sowie eine weiterhin stabile globale Nachfrage wider.
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Prozent: So stark wertete der US‑Dollar‑Index 2025 ab. Diese Entwicklung spiegelte vor allem die veränderten Zinserwartungen in den USA, politische Unsicherheiten sowie Kapitalumschichtungen in andere Währungsräume wider.
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Prozent: So deutlich stieg der Goldpreis im Jahr 2025. Dies resultierte aus einer erhöhten Nachfrage nach wertstabilen Anlagen in einem Umfeld geopolitischer Unsicherheiten. Ein wesentlicher Teil ging dabei von den USA aus. Viele Anleger nutzten Gold bewusst zur Absicherung gegenüber der US‑Dollar‑Entwicklung. Sie diversifizierten ihre Portfolios weiter, um ihre Abhängigkeit vom US‑Markt zu verringern. Parallel dazu verzeichneten auch Silber, Platin und Palladium deutliche Preiszuwächse. Dies weist auf eine breit angelegte Suche nach Sicherheit im gesamten Edelmetallsegment hin.
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Milliarden US-Dollar: So groß war der temporäre Börsenwertverlust der Nvidia‑Aktie an einem einzelnen Handelstag. Dieser außergewöhnliche Rückgang entstand, nachdem neue Konkurrenzankündigungen im KI‑Halbleitermarkt Zweifel an der künftigen Ertragsdominanz des Unternehmens ausgelöst hatten. Die Marktteilnehmer reagierten mit einer deutlichen Neubewertung der erwarteten Wachstumsdynamik, was innerhalb kürzester Zeit zum größten jemals beobachteten eintägigen Wertverlust eines börsennotierten Unternehmens an der Wall Street führte.
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Prozent: So hoch lagen die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen Anfang März 2025 in der Spitze. Der temporäre Anstieg um nahezu 50 Basispunkte innerhalb kurzer Zeit folgte auf die Ankündigung des umfassenden deutschen Fiskalpakets. Die Renditebewegung spiegelte gestiegene Wachstumserwartungen wider, da die Finanzmärkte von einer konjunkturellen Belebung und einer höheren staatlichen Nachfrage in den kommenden Jahren ausgingen.